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Geschichte und Ursprung


 Der Name « Maine Coon » kommt aus dem amerikanischen und wird abgeleitet von:

·       Maine -> Amerikanischer Bundesstaat "Maine "

·       Coon    -> engl.: racoon (Waschbär)

 

Sie kommt aus dem Nordosten der Vereinigten Staaten und wird daher auch «Amerikanische Waldkatze» genannt.

Die Maine Coon gehört zur Gattung der Waldkatzen, zu denen auch die Norwegischen- und die Sibirischen Waldkatzen und ebenfalls die Neva Masquerade gehören.

Sie gehört, neben der Norwegischen Waldkatze und der Ragdollkatze, zu den grössten und schwersten Katzenrassen der Welt.

Die Maine Coon ist mit einem Alter von ca 1,5 Jahren ausgewachsen, obwohl die Vollendung des typvollen Aussehens durchaus bis zum 3.Lebensjahr andauern kann.

Ausser ein paar Mythen zufolge, beispielsweise, dass die Maine Coon eine Verpaarung aus Wildkatze und Waschbär sei, ist ihr wahrer Ursprung nicht bekannt.

Im Jahre 1976 wurde die Maine Coon offiziell als Rassekatze anerkannt.

Gewicht und Grösse der Maine Coon:

Gesamtlänge zwischen 90cm – 110cm

Gewicht Kätzinnen: 4kg-7kg

Gewicht Kater: 5,5kg-9kg 


 

Charakter

Die Maine Coon wird auch als «Hundkatze» bezeichnet, da sie sehr zutraulich und menschenbezogen ist.

Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass sie diesem Namen alle Ehre macht.

Trotzdem ist sie, im Gegensatz zu Hunden, unabhängig.

Sie kommen auch sehr gut mit Kindern, anderen Katzen und Hunden aus.

Wegen ihres ausgeprägten Beutetriebs sollte man allerdings mit Kleintieren, wie Meerschweinchen, Hamstern, Hasen und Mäusen vorsichtig sein.

Auch sind sie sehr kommunikativ, fast schon kleine Quasselstrippen:)

Ausserdem sind sie grandiose Springer! Ihre Sprünge können bis zu 3 Meter hoch werden.

Sie verfügen über ein überdurchschnittliches Reaktionsvermögen und extreme Schnelligkeit.

                                                                                                    

3. Haltung - Freigänger oder Wohnungskatze?

Diese Frage stellen sich Viele.

Da der Ursprung der Maine Coon in der Natur zu finden ist, ist sie sehr gut als Freigänger zu halten.

Dies ist allerdings meiner Meinung nach nicht zu empfehlen, da heutzutage die Gefahren im Freigang zu gross sind.

Oft hört man von überfahrenen Tieren oder von Tieren, die einfach nicht mehr nach Hause gekommen sind.

Perfekt für den sanften Riesen ist eine grosse Wohnung oder Haus mit einem gesicherten Garten, Terrasse oder Balkon, bei denen die Katze auch mal einen Blick nach draussen werfen kann.

Maine Coons, wie auch andere Katzenrassen, sollten wenn möglich nicht in Einzelhaltung leben.

Das Spielen mit einem anderen Tier oder das gemeinsame Putzen und Raufen kann ein Mensch nicht ersetzen. 

 

Ausstattung:

Hier unterscheidet sich die Maine Coon nicht viel von normalen Hauskatzen, sie braucht lediglich alles 1-2 Nummern grösser.

Deshalb ist zu empfehlen, eine grosse Katzentoilette und einen stabilen Kratzbaum anzuschaffen, der auch die Möglichkeit einer Höhle bietet, damit sie sich gut darin verstecken kann. Genügend Spielzeug sollte auch vorhanden sein.

 

Fellpflege

Die Maine Coon ist eine sehr pflegeleichte Katze.

Gelegentliches Bürsten reicht aus, um die Katze daran zu gewöhnen.

Bei Fellwechsel sollte dann öfters gekämmt werden.

Ein Furminator ist ebenfalls sehr zu empfehlen, denn dieser nimmt die Unterwolle aus dem Fell und lässt es gleichzeitig glänzen.

4. Ernährung

 Erst einmal ist zu sagen, dass die Maine Coon genau gleich zu füttern sind, wie alle anderen Katzenrassen. 

Allerdings neigen einige Waldkatzen im Allgemeinen zu Übergewicht und sollte ausschliesslich kontrolliert gefüttert werden.

 

Es gibt 2 Dinge, die man einer Katze nie verwehren darf:

1. frisches Wasser: Das Wasser ist am besten mit einem Trinkbrunnen zu geben. Dieser regt an, mehr zu trinken.

2. Nassfutter: Da Katzen Fleischfresser sind, ist darauf zu achten, dass der Grossteil aus Fleisch besteht.

Bestenfalls sollte der Fleischanteil mindestens 60% der Dose ausmachen.

 

Inhaltsstoffe:

Hochwertiges Futter enthält keine Farb- und Zusatzstoffe. Ebenso sind Zucker und Sojaproteine tabu und es sollte möglichst wenig Konservierungsstoffe enthalten sein. Der Magnesiumanteil, ebenso wie der Anteil an Phosphor muss niedrig sein (um Blasensteine vorzubeugen). Auch Schlachtabfälle haben in Katzenfutter nicht zu suchen.

Trockenfutter: 

Das Thema Trockenfutter ist sehr umstritten. Manche raten komplett davon ab und manche sagen, es ist ein absolutes Mus. 

Mann muss nur darauf achten, dass die Katze in Kombination mit Trockenfutter genug trinkt, denn sonst kann es zu starken Nierenerkrankungen führen und durch den hochkonzentrierten Urin zu hartnäckigen Harnsteinen.

Aber im Normalfall hat eine Katze, die Trockenfutter frisst, ein gesundes Trink-Bedürfnis.


Leckerlis:

Leckerlis haben einen sehr hohen Anteil an Zucker und sind deshalb sehr beliebt bei Katzen.

Man sollte allerdings die Kontrolle über die Leckerlis bewahren und sie nur ab und an oder als Belohnung geben.

 

Katzengras:

Katzengras ist eine sehr gute Begleitung zum Futter, denn dies reinigt ihren Magen.

Ab und zu übergeben sich die Katzen danach, was aber nicht schlimm ist, denn sie haben nur ihre Giftstoffe ausgeschieden.

 

Katzenmilch:

An Stelle eines Leckerlis ist Katzenmilch eine gute Alternative.

Niemals normale Vollmilch geben, denn diese enthält Laktose und kann Durchfall verursachen.

Als Alternative gilt laktosefreie Kuhmilch.

 

Rohfleisch:

Sehr zu empfehlen ist Rotfleisch, wie Rind oder Wild, denn hier ist der Eiweissgehalt doppelt so hoch als bei Geflügel.

Auch das Herz von Rind oder Huhn ist hochverdaulich und enthält viel Eiweiss.

Roher Fisch darf nur einmal wöchentlich gefüttert werden.

Katzen fressen in der Natur das gesamte Tier, wobei sich in den verschiedenen Organen wichtige Nährstoffe wie Kalzium, verschiedene Vitamine, Jod und Fettsäuren befinden.

Da wir dies zuhause unserem Tier nicht ermöglichen können, ist es wichtig auf Nahrungsergänzungen zurückzugreifen. 

Informationen dazu gibt es im BARF-Shop.